Ein
Gewölbe überspannt den Raum als konkave Mauerfläche, die sich selbst trägt. Die einzelnen Gewölbefelder werden durch
Bogen voneinander getrennt. In der
Gotik wird das Kreuzgewölbe meist durch Grate (Kreuzgratgewölbe) oder Rippen (Kreuzrippengewölbe) in mehrere so genannte Kappen gegliedert. Rippengwölbe entstehen als eine der Grundvoraussetzungen für gotische Architektur um die Mitte des 12. Jahrhunderts. Die Rippen haben aber keine stützende, sondern eine ästhetische Funktion. Um 1140 entstand am Dom zu Speyer wohl das erste Kreuzrippengewölbe.