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Glossar

 

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Hallenkirche

 
Seitenschiffe haben bei einer mehrschiffigen Kirchenanlage gleiche oder annähernd gleiche Höhe wie das Mittelschiff. Die Belichtung des Mittelschiffes erfolgt über die Seitenschiffe.
 
 
 
 

Halle

 
Der Begriff bezeichnet einen Kirchen-Bautyp. Eine Halle oder Hallenkirche ist eine mehrschiffige Kirche, bei der alle Schiffe gleich lang sind und die gleiche Deckenhöhe haben. Dadurch wird der Raum gleichmäßig von Licht durchflutet, und es sind axiale Blickbeziehungen möglich. Eine Hallenkirche kann keinen Obergaden haben, weil die Seitenschiffe gleich noch wie das Mittelschiff sind. Die Form der Hallenkirche verbreitete sich von Südfrankreich ausgehend besonders in Westfalen, wo Ende des 12./ Anfang des 13. Jahrhundertes viele Hallenkirchen entstanden.
 
 
 
 

Hauptapsis

 
Mittlerer und meist auch größter halbrunder oder polygonaler Raumteil zur Aufnahme des Altares.
 
 
 
 

Hochchor

 
Arkadenzone im Chor in der Höhe des Lichtgadens einer Basilika.
 
 
 
 

Hohlkehle

 
Konkaves Element zwischen hervortretenden Stäben oder Wülsten.
 
 
 
 

Hufeisenbogenfries

 
Reihung aus Rundbögen, die mehr als einen Halbkreis umfassen.