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Pfarrkirche St. Jacobi, Greifswald (Deutschland)

 
 
 
 
 

Objektgeschichte

Greifswald besitzt drei mittelalterliche Pfarrkirchen. Die beiden großen Pfarrkirchen St. Marien und St. Nikolai liegen in der Altstadt, jenem 1248 erstmals genannten Marktflecken, der 1250 Stadtrecht nach Lübecker Vorbild erhielt. Auf der Westseite des Greifswalder Stadthügels lag die Neustadt mit der Jacobikirche in ihrem Zentrum. Daß diese Neustadt eine eigenständige Struktur entwickeln konnte ist eher unwahrscheinlich, da die Stadtteile bereits 1264 unter einem Recht zusammengefasst wurden und man festlegte, dass nur ein Markt und ein Rathaus bestehen solle. Außerdem erhielt die Stadt das Recht zur Anlage einer Stadtbefestigung, mit deren Bau wohl nur wenig später begonnen wurde und die auch das Areal der Neustadt einschloss.

Die Jacobikirche wurde 1275 erstmals in einer herzoglichen Urkunde genannt. Diese bestimmte das nur wenig entfernt liegende St. Spiritus Hospital zum Inhaber der Patronatsrechte über die Kirche, obwohl der Herzog noch 1265 dem Abt des Zisterzienserklosters Eldena die Rechte an allen Pfarrkirchen bestätigt hatte. Möglicherweise war dies der Versuch von Herzog und Stadt, den Einfluss des Klosters einzuschränken. Doch das Kloster konnte seine Ansprüche durchsetzten und 1280 werden seine Rechte bei der namentlichen Nennung aller drei Greifswalder Kirchen bestätigt. Vermutlich existierte die Jacobikirche zur Zeit der Patronatsbestätigung von 1265 noch nicht und die Stadt hatte versucht diesen Umstand für sich zu nutzten.

„Der kleine Jakob“ - wie die Greifswalder die Kirche nennen, hat nie die Bedeutung der beiden anderen Stadtkirchen erlangt. Deutlich wird dies unter anderem an einer geringeren Anzahl von Nebenaltären oder dem Fehlen privater Kapellenanbauten der städtischen Oberschicht. Wirtschaftlich war die Neustadt des Mittelalters durch das Handwerk geprägt, wobei eine Konzentration des Textilgewerbes, besonders der Wollweber, zu beobachten ist. Nur eine der führenden mittelalterlichen Familien Greifswalds, die Familie Letzenitz, wohnte in der Neustadt. Die Hofanlage der Familie war eine jener „Startimmobilien“, welche der 1456 gegründeten Universität geschenkt wurden und noch heute prägen die Bauten der Hochschule das Umfeld der Jacobikirche.


Die mittelalterliche Baugeschichte und Ausstattung
Mit dem Bau des heute bestehenden Kirchengebäudes aus rotem Backstein ist um 1280 begonnen worden. Es wurde als fünfjochige zweischiffige Halle mit geradem Chorschluss und Einturm im Westen aufgeführt. Nach Westen gerichtete Abschnittszahnungen an beiden Langhausseiten des dritten Joches belegen, dass zunächst die zwei östlichsten Joche des Langhauses errichtet wurden. Gleichzeitig begann man bereits mit dem Bau des Turmuntergeschosses und seinem breiten und tief gestaffelten Westportal. Danach wurden die drei westlichsten bis zum Turm reichenden Langhausjoche aufgemauert. Die vor allem am Außenbau sichtbare Einheitlichkeit des Baukörpers mit gleichgroßen Fenstern und weitgehend identischen Formsteinprofilen sprechen für einen kontinuierlichen Baufortschritt im 13. Jh. Die Umfassungsmauern der Halle, das Turmuntergeschoß und eine Sakristei an der Nordseite des Langhauses dürften noch vor 1300 fertig gestellt gewesen sein. Warum das bis heute erhaltene Dachwerk erst 1322 oder kurz danach über dem Langhaus aufgerichtet werden konnte ist unsicher. Ist der Bau durch finanzielle Probleme ins Stocken geraten, oder wurde ein erstes Dachwerk durch Sturm oder Brandschaden zerstört? Die Gemeinde muß bis zur Fertigstellung des heutigen Kirchenbaues eine ältere (hölzerne?) Kirche genutzt haben, die vermutlich vom Backsteinrohbau umbaut wurde, ehe sie abgebrochen werden konnte.
Die zeitliche Nähe zwischen dem Tod des Greifswalder Bürgermeisters Lambert Letzenitz 1320 sowie seines Sohnes Johannes 1323 und der Errichtung des Dachwerkes um 1322 ist auffällig. Die Familie Letzenitz war aufs engste mit der Kirche verbunden. Sieben Grabplatten der Familie sind überliefert und belegen, daß Mitglieder dieser Familie das ganze 14. Jh. hindurch in St. Jacobi bestattet wurden. Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, daß Legate von Bürgermeister oder Ratsherr Letzenitz vor ihrem Tod 1320 und 1323 bzw. eine Zuwendung ihrer Familie die vorläufige Fertigstellung ihrer „Memorialkirche“ ermöglicht haben.
Für die nunmehr überdachte zweischiffige Halle war auch eine Einwölbung vorgesehen. Dies belegen die gleichzeitig mit dem Kernbau aufgeführten Strebepfeiler am Außenbau und die Wanddienste im Inneren der Halle. Oberhalb des vorhandenen Gewölbes sind die Scheitel der Schildbögen für die etwas steiler geplanten Gewölbekappen erhalten. Teile der für eine Einwölbung nötigen Pfeilerreihe scheinen ebenfalls bereits ausgeführt gewesen zu sein, wie das 1956 dokumentierte Fundament des östlichsten Freipfeilers nahelegt. Doch nach Baubefunden an der Turmostseite wurde die Einwölbung zunächst nicht ausgeführt.

Nach der Aufrichtung des Dachwerkes wurden um 1330/40 zunächst die Bauarbeiten im Turmbereich fortgesetzt. Man fügte in die bis dahin wohl nur provisorisch geschlossene Westwand zwischen Halle und Turmuntergeschoß einen nur zwei Meter tiefen Durchgangsraum ein, der fast die Breite und Höhe des heutigen Mittelschiffes besitzt. Der heute hinter der Orgel liegende obere Teil des Durchganges ist an den Schmalseiten blendengeschmückt und besitzt die älteste erhaltene Wölbung der Kirche. Mit dieser Baumaßnahme, die Schiff und Turm nun durch eine hohe Öffnung verband, wurde um 1330/40 der ursprüngliche Plan einer zweischiffigen Einwölbung aufgegeben. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme erhielt auch der Turm sein zweites Geschoß sowie den Treppenturm an der Nordseite.
Der Kirchgemeinde dürfte sich danach noch für fast weitere sieben Jahrzehnte bei Betreten des Langhauses der Blick in das nach unten offene Dachwerk geboten haben, denn erst um 1400 konnte im Zusammenhang mit der durchgreifenden Umgestaltung der Kirche auch das Langhaus eingewölbt werden. Zunächst wurde der gerade geschlossene Chorraum durch eine polygonal gebrochene Chorapsis erweitert. An der Nordseite des Chores entstand vermutlich gleichzeitig ein neuer Sakristeianbau. Um 1406 konnte über dem in zwei Bauabschnitten entstandenen neuen Chor das Dachwerk aufgerichtet werden. Der Ostgiebel des Langhauses erhielt in diesem Zusammenhang seine heutige Gestalt. Geplant war weiterhin der Einbau von Fensteröffnungen an den östlichen Enden der Seitenschiffe – oder war zunächst sogar geplant, das gesamte ältere Kirchenschiff durch einen breiteren Langhausneubau zu ersetzen? Das Kirchenschiff wurde dann jedoch durch den Einbau der heute vorhandenen vier Rundpfeilerpaare in eine dreischiffige Anlage umgestaltet und kurz danach auch eingewölbt. Mit dem Bau des dritten das Langhausdach überragenden Turmgeschosses ist vermutlich erst nach dem Umbau des Langhauses begonnen worden. In der Zeit um 1410/20 dürfte auch er fertig gestellt gewesen sein. Die mittelalterliche Baugeschichte der Kirche fand dann mit dem um 1450 entstandenen und als Sakristei genutzten Anbau auf der Chorsüdseite ihren Abschluß.

Die Jacobikirche besitzt als einzige Greifswalder Kirche noch einen mittelalterlichen Taufstein. Er stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jh. und wird nach Material (Granit) und Form (zweiteilig, schmale und schlanke Form) der sog. Loitzer Gruppe zugeordnet. Diese Taufsteine sind aufgrund des schwerer zu bearbeitenden Granits nicht so fein durchgestaltet und wirken deshalb altertümlicher als zeitgleich entstandene Taufsteine aus weicherem skandinavischen Kalkstein. Zur mittelalterlichen Ausstattung sind auch acht der heute an den Wänden aufgestellten Grabplatten zu zählen. Diese Platten stammen aus dem 14. und 15. Jh. (die älteste von 1323), sind jedoch auch später als Grabplatten weiterverwendet worden, wie jüngere Inschriften belegen.

Weitere mittelalterliche Ausstattungsstücke der Jacobikirche sind aus Inventaren bekannt, jedoch nicht erhalten geblieben. Bereits für 1360 wird eine Orgel genannt. Über dem Hauptaltar der Kirche, welcher 1488 neue, in Lübeck gekaufte Bildtafeln erhielt, hing ein großer Kruzifix. Auch von den Nebenaltären blieben keine Ausstattungsreste erhalten. An mittelalterlichem Altargerät existiert heute noch ein Kelch aus der zweiten Hälfte des 14. Jhs. Er befand sich im Besitz der Heilig-Leichnam-Bruderschaft, einer der vier an St. Jacobi tätigen geistlichen Bruderschaften.

Nach der Reformation
Für die Zeit nach der Reformation sind nur wenige Veränderungen an der Kirche nachweisbar. So wurde 1611 ein hölzerner Turmhelm mit eingezogener Turmhaube aufgesetzt, den man 1757 und 1795 durchgreifend reparieren mußte und der bis zum Brand des Turmes von 1955 erhalten war. Weitere Maßnahmen konzentrieren sich auf die Unterhaltung des Bauwerkes. Für das mittlere 17. Jh. sind Reparaturen am Hallendach belegt, nach der Beschießung Greifswalds durch Brandenburgische Truppen 1678 müssen zerschlagene Gewölbe und das Dach repariert werden. In den 1730er Jahren wurden erneut größere Erneuerungsarbeiten an der Dachkonstruktion nötig. In diesem Zusammenhang musste für die Reparatur des Triumphbogens zwischen Langhaus und Chor auch der mittlere Teil des Ostgiebels abgetragen werden. Er wurde nicht in zeitgenössisch barocken Formen, sondern in seiner überkommenen gotischen Form wiedererrichtet. Nur auf die Wiederherstellung der offenen Laterne für eine Glocke auf der Giebelspitze verzichtete man. Am Ende des 18. Jhs. entstand dann an der Südseite des Turmes ein Materialhaus, das man aus den Steinen einer mittelalterlichen Marienkapelle errichtete, die vermutlich südlich des Chores gestanden hatte und in der Neuzeit u.a. als Wohnung genutzt wurde.

Das Innere der Kirche ist dem jeweiligen Zeitgeschmack entsprechend, häufiger modernisiert worden. Für das Jahr 1596 ist eine erste Ausweißung der Kirche nachweisbar, die nächste erfolgte erst in der Mitte des 18. Jhs. 1610 wurde ein neuer Altar aufgemauert und mit Bildern und Schnitzwerk versehen. Anders als der heutige „aufgeräumt“ und vor allem durch seine Architektur wirkende Kirchenraum, war das Innere auch nach der Reformation durch Epitaphien und verschiedene Gestühle und Emporen geprägt. In den Rechnungsbüchern werden u.a. das Ratsgestühl und eine Studentenempore genannt.

Der Kirchenraum war im Dreißigjährigen Krieg als Korn- und Mehllager zweckentfremdet worden, die Sakristei später auch als Pulverkammer. Die Nutzung der Kirche als Bäckerei und Magazin während der napoleonischen Besetzung zwischen 1807 und 1813 führte dann zum weitgehenden Verlust der Innenausstattung. Die bis 1817 laufenden Arbeiten zur Wiederherstellung des Inneren wurden durch den Architekten Gottfried Quistorp geleitet, der als akademischer Zeichenlehrer auch den 1771 in Greifswald geborenen Caspar David Friedrich unterrichtet hatte. 1821/22 konnte die neue Orgel der Firma Buchholz eingebaut werden.

Im Zuge der weiteren Restaurierungsbemühungen des 19. Jhs. wurde der Chor 1842/43 nach Entwürfen des Greifswalder Universitätsbaumeisters Carl August Peter Menzel (1794-1853) umgestaltet. Aus dieser Zeit stammen der Altar und das Patronatsgestühl an den beiden Langseiten des Chores, ebenso der heute im nördlichen Seitenschiff befindliche Taufstein. Die Chorarchitektur wurde durch neue, floral gestaltete Kapitelle und hölzerne Dienste bereichert. Auch die Chorverglasung ist in diesem Zusammenhang neu gestaltet worden. Die drei Altartafeln waren zunächst rein ornamental gestaltet und wurden erst 1848 mit Ölgemälden Georg Friedrich Boltes (1814-1877) ausgestattet, die er im Jahr zuvor in Rom geschaffen hatte. Das Honorar für diesen Auftrag erhielt der an der Berliner Akademie ausgebildete Maler von König Friedrich Wilhelm IV, der 1843 die Kirche besichtigt hatte.
Mit einer Gesamtausmalung der Kirchenraumes und der Neuverglasung der Chorfenster im Jahre 1898, beides nach den Entwürfen Hans Karl Seligers (geb. 1870), wurde die Umgestaltung des Innenraumes am Ende des 19. Jhs. fortgesetzt. Der barocke Predigtstuhl von 1754 wurde vermutlich erst in dieser Zeit durch die heute vorhandene neugotische Kanzel ersetzt. Als einziges älteres Ausstattungsstück aus nachreformatorischer Zeit blieb so nur die Orgelempore aus der Zeit um 1780 erhalten.

Am 1. April 1955 brannte der hölzerne Turmhelm ab und das Turminnere in der Folge vollständig aus. Die Ursachen dieses Brandes - u.a. wird Brandstiftung vermutet - sind bis heute nicht vollständig geklärt. Ende der 1950er Jahre konnte die Gemeinde die neu gestaltete Winterkirche wieder nutzen. An Stelle des Materialhauses entstand ein Neubau zur Schaffung neuer Funktions und Gemeinderäume. Seit 1962 nutzte die Evangelische Studentengemeinde (ESG) neu geschaffene Räumlichkeiten im zweiten Turmgeschoß. Der Wiederaufbau des Turmhelmes zog sich bis 1965 hin. Der neue schlicht vierseitige Dachhelm besteht aus einem Betonskelett, das mit Leichtbetonsteinen ausgemauert ist. Dieses Konstruktionsprinzip eines leichten und nicht brennbaren Dachabschlusses (System Trautsch – Pieper) war für den Wiederaufbau der kriegszerstörten Turmhelme von Dom, St. Marien und St. Jakobi in Lübeck (zwischen 1956 und 1961) entwickelt worden. Der neue Dachabschluß wurde mit Mönch/Nonne Dachsteinen eingedeckt.

Ende der 1970er Jahre wurde die Kirche im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für die Innenstadtkirchen mit einer neuen Heizung, einem Holzfußboden und einer mobilen Bestuhlung ausgestattet. So konnte der Kirchenraum einer Greifswalder Stadtkirche ganzjährig für Veranstaltungen mit unterschiedlichsten Raumansprüchen nutzbar gemacht werden.

Baubeschreibung:
Das Langhaus
Das Äußere der Kirche ist durch die klare Gliederung des Baukörpers in Chor, Langhaus und Turm geprägt. Kleinere Anbauten an Chor und Turm haben diese Struktur bis heute nicht verändert. Die Langseiten der älteren Halle sind symmetrisch gegliedert. Über einem Granitsockel mit abschließendem glasierten Wulstprofil aus Backsteinen erheben sich Wandflächen, die durch jeweils fünf große Fenster und vier dazwischen liegende Strebepfeiler gegliedert sind. In Höhe der Fenstersohlbank umzieht ein in den 1930er Jahren erneuertes Kaffgesims den Baukörper und die Stirnseiten der Strebepfeiler. Die Kanten des Langhauses sind durch flache Ecklisenen betont, einem Motiv der Spätromanik, das noch bis gegen 1300 im pommerschen Raum zu finden ist. An der Traufe fassen die Lisenen einen Bogenfries ein, der am Ostgiebel und auf der Nordseite erhalten blieb (in identischer Form auch an St. Petri in Rostock).
Die drei kämpferlosen Langhausportale (zwei auf der Südseite, eines im Nordwesten) liegen in rechteckigen Vorlagen und sind 1937 frei rekonstruiert worden. Nur das jeweils äußere Profil der Portale ist ursprünglich und belegt bei etwa gleicher Portalgröße die unterschiedliche Gestaltung der drei Zugänge in das Langhaus. Das südöstliche Portal dürfte bis zum Bau des neuen Chores nach 1400 die Priesterpforte gewesen sein. Der Eingang liegt direkt gegenüber des alten Pfarrgrundstückes der Gemeinde und ermöglichte den direkten Weg durch den Kirchenraum in die nicht mehr vorhandene erste Sakristei. Deren zugesetzte Öffnungen und Gewölbeauflager sind an der Nordseite des Langhauses noch erkennbar.

Der dreieckige Ostgiebel wird durch eine Folge von acht zweiteiligen Blenden mit Scheitelkreis gegliedert. Die Sohlbänke der Blenden setzten dem Verlauf des Chordaches folgend auf unterschiedlichen Höhen ein. Bei der Erneuerung des Giebels in den 1730er Jahren (der Triumphbogen unterhalb des Giebels war gerissen) wurde der Bereich der mittleren vier Blenden vollständig abgebrochen und in ursprünglicher Form erneut aufgemauert. Die Filialen stammen ebenfalls aus der barocken Erneuerungsphase.

Die Innenseiten der Längswände des Schiffes sind durch raumhohe und jochbreite Wandnischen gegliedert, in deren Rückflächen die Fenster liegen. Wie Reste dieser Nischen zeigen, war auch die Ostwand vor der Chorerweiterung in dieser Form gestaltet.
Die jochtrennenden Gewölbevorlagen sind in ihrer Grundstruktur einheitlich aufgebaut, widerspiegeln aber in unterschiedlichen Formsteinprofilen ein gestalterische Variationsbreite bzw. den Wechsel „moderner“ Profilformen innerhalb nur etwa eines Jahrzehnts. Auf der Südseite sind die Vorlagen über die Baufuge hinweg einheitlich: vor einer rechteckigen Vorlage liegen die Halbrunddienste für die Gurtbögen des Gewölbes, seitlich wird die Vorlage durch Dienste für die Diagonalrippen der Wölbung begleitet. Durch den Wechsel von glasierten und unglasierten Steinen sind die Gewölbevorlagen der Südseite zusätzlich dekorativ hervorgehoben. Auf der Nordseite variieren die Vorlagen zu beiden Seiten der Baufuge und zu denen der Südseite. Östlich der Baufuge sind die Vorlagen gekehlt, westlich davon mehrfach gefast. Außerdem wurde auf die Verwendung glasierter Formsteine verzichtet und kleinere Halbrunddienste vermauert.

Viele der zwischen etwa 1280 und 1290 verwendeten Formsteinprofile an St. Jacobi sind auch an zeitgleich entstandenen Bauteilen der Greifswalder Marienkirche und der Hospitalkirche St. Spiritus zu finden. Dies hat die Entwicklung eigenständiger Raumschöpfungen innerhalb der Stadt nicht behindert, wie der individuelle Charakter der Greifswalder Kirchen belegt.

Durch den Umbau des Langhauses kurz nach 1400 entstand ein Hallenraum mit breitem Mittelschiff und sehr schmalen, räumlich kaum wirksamen Seitenschiffen. Die Gewölbe wurden, vermittelt durch neue Kämpferbänder, auf die Gewölbevorlagen des 13. Jhs. aufgesetzt. Die neuen Rundpfeiler besitzen kräftige Sockelprofile, die denen des neuen Chores verwandt sind. Das durch zwei Wulstprofile gerahmte glatte Kämpferband war vermutlich bemalt. Die Gewölberippen des Langhauses besitzen einen trapezförmigen Grundriss und sind denen des Chores sehr ähnlich.

Der Turm
Die Westseite des Turmuntergeschosses wird von Lisenen eingefasst. Zwischen ihnen liegt das monumentale, tief gestaffelte Portal mit skulpturierten Kämpferkapitellen aus Gipsstuck. Dieses größte Portal des 13. Jhs. in Greifswald nimmt die halbe Breite und die volle Höhe des Geschosses ein (6,6 m x 6,6 m). Für elf Profilstufen wurde ein identisches, von Hohlkehlen eingefasstes geschärftes Rundstabprofil verwendet. Die einzelnen rücktreppenden Profilstufen sind alternierend aus glasierten und unglasierten Steinen aufgemauert - die Glasur wechselt also vertikal von Stufe zu Stufe. Dies unterscheidet die Öffnung vom sonst an Portalen üblichen horizontalen Glasurwechsel, der durch den Wechsel von glasierten und unglasierten Steinen innerhalb einer Profilstufe hergestellt wurde. Diese seltene Gestaltungsvariante am Jacobiportal war schon dem Nestor pommerscher Kunstgeschichte Franz Kugler in den 1840er Jahren aufgefallen. Die Form des Glasurwechsels unterstreicht die Vertikalität des bereits durch seine Größe herausragenden Portals – ein ambitionierter Entwurf aus der Frühzeit des Greifswalder Kirchenbaus. Unsicher bleibt, für wen hier die technischen und gestalterischen Fähigkeiten eines Baumeisters inszeniert wurden, wem der Eintritt in die Kirche durch das damals größte Kirchenportal der Stadt vorbehalten war. Zu denken ist an den pommerschen Herzog, dessen Einflussnahme vermutlich zu den Auseinandersetzungen um das Patronat der Kirche geführt hatte. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auch auf die Kapitellornamentik. An der Südseite blieb das originale (Wein)Blattwerk der 1280er Jahre erhalten. Die Löwenfigur ist eine Sandsteinkopie der 1920er Jahre, geht allerdings auf ein Original zurück, das sich an der Innenlaibung des Portals befand. Die Westseite ist 1928 vollständig erneuert worden, der Greif eine Neuschöpfung dieser Zeit.

Das zweite Turmgeschoß aus der Zeit um 1330/40 wird durch spitzbogige Blenden gegliedert, in die nach Westen zwei, auf den anderen beiden Seiten jeweils vier schlanke spitzbogige Blenden eingelegt sind. Die mittleren zwei Blenden waren ursprünglich an allen drei Seiten wohl auf ganzer Höhe als schmale Fenster geöffnet, wurden jedoch noch im Mittelalter weitgehend zugesetzt.
Darüber umläuft das Turmgeschoß ein breiter gitterförmiger Formsteinfries aus Vierpässen, der bereits in die Bauphase der Zeit um 1400 gehört. Diese gitterförmigen Friese belegen Einflüsse märkischer Architektur. Die verwendeten Formsteine haben eine direkte Parallele am Turm von St. Marien in Greifswald und sind u.a. auch an Stadttoren in Neubrandenburg verwendet worden.
Oberhalb des Frieses und eines breiten Sohlbankgesimses verjüngt sich der Turm leicht und wird durch jeweils drei schlanke Rundbogenblenden zu den drei Hauptseiten und sieben schmalen Blenden zur Langhausseite gegliedert. Die Hochblenden sind in der unteren Hälfte nochmals durch eingelegte Zwillingsblenden und den umlaufenden Vierpassfries dekorativ gegen den oberen Turmteil abgesetzt. Auch die heute großflächig ausgeputzten Flächen dieses obersten Turmabschnittes dürften ursprünglich maßwerkgeschmückt gewesen sein, vielleicht nur durch farbig abgesetzte Ritzungen in den Putz.

Der Chor
Der einjochige Chor mit fünfseitigem polygonalen Schluß erhebt sich über einem Sockel aus Granitquadern und einem abschließenden kleinteilig profilierten Sockelprofil aus überformatigen Backsteinen. Auf Höhe der Fenstersohlbänke umläuft ein Kaffgesims den gesamten Baukörper, einschließlich seiner abgestuften Strebepfeiler. Etwa in Drittelhöhe der Fenster ist eine Baufuge erkennbar, die den gesamten Chorbau umläuft. Erkennbar ist sie an den Formsteinen für die Fenstergewände, die oberhalb der Fuge ein geringfügig geändertes Profil besitzen. Da es keine Hinweise auf eine längere Bauunterbrechung gibt, dürfte die Fuge einen fertig gestellten Bauabschnitt innerhalb des Chorneubaus markieren. Für den Zierfries unterhalb der Traufe wurden hochkant vermauerte Formsteine verwendet, die ein schmales gitterförmig durchbrochenes Band aus Maßwerkpässen bilden. Über dem Traufgesims, einer unterseitig gefasten Rollschicht, steht das um 1406 aufgesetzte Dachwerk. Auf der Südseite liegt die (heute von der Sakristei verdeckte) vielgliedrig profilierte Priesterpforte. Dieser Pforte liegt auf der Nordseite ein ebenfalls kleinteilig profiliertes Portal gegenüber, das vermutlich in eine mit dem Chorbau geplante neue Sakristei führte (heute vollständig durch das Chorgestühl verdeckt). Das Innere des Chores ist durch die Umgestaltung von 1842 geprägt. Die ursprünglich kleinteilig profilierten Gewölbedienste sind in dieser Zeit vermutlich überputzt und mit neuen Kapitellen ausgestattet worden.
Die am Greifswalder Jacobichor verwendeten Formsteine haben vielfältige Bezüge zu anderen um 1400 in Bau befindlichen Kirchen der Region. So wurde das Sockelprofil auch an den Südkapellen der Greifswalder Marienkirche verwendet, ebenso an der Petrikirche im 30 km entfernt liegenden Wolgast. Das Formsteinprofil der Priesterpforte findet sich auch an Chorportalen der Greifswalder Nikolaikirche. Der Trauffries ist identisch an den etwa 20 km von Greifswald entfernten Dorfkirchen in Sassen (Schiff) und Trantow vorhanden, eine Variante des Frieses an der bereits genannten Petrikirche in Wolgast. Zumindest an den beiden kleinen Dorfkirchen dürfte jener Bautrupp gearbeitet haben, der auch den Greifswalder Jacobichor errichtete.

Der Sakristeianbau auf der Südseite des Chores erhebt sich über einem hohen Sockel aus wiederverwendeten und grob bearbeiteten Feldsteinen. Über diesem Sockel wird der Bau durch Ecklisenen gegliedert und besaß vermutlich über das Dach hinausreichende Schaugiebel. Die heute vorhandene abgeschleppte Dachkonstruktion stammt erst aus dem 17. Jh. Die zwei übereinander stehenden Fensteröffnungen auf der Südseite lassen die ursprünglich geplante Zweigeschossigkeit des Anbaus erkennen. Heute führt eine in den 1840er Jahren geschaffene Tür auf der Westseite in den kreuzrippengewölbten Innenraum. In seine Ost- und Südwand sind Schranknischen eingelassen, eine große Nische auf der Ostseite markiert vielleicht den Standort eines Altars. Unbenutzte Gewölbeauflager im heutigen Dachraum belegen, daß auch das obere Geschoß eingewölbt werden sollte. Für diesen oberen Raum ist eine geplante Nutzung als Bibliothek denkbar. Sakristeianbauten mit Bibliotheken im Obergeschoß existierten u.a. auch an der benachbarten Greifswalder Nikolaikirche, der Petrikirche Wolgast oder der Georgen- und der Marienkirche in Wismar. Warum man diesen neuen Sakristeibau errichtete, obwohl vermutlich ein halbes Jahrhundert zuvor die neue Sakristei an der Chornordseite entstanden war, bleibt unsicher. Möglicherweise stand dies mit einem gestiegenen Raumbedarf und dem Übergang des Patronates an die neu gegründete Universität in Zusammenhang.
 
 

Greifswald 1652

Jakobikirche 1615

von Osten

Baualtersplan

von Westen

Westportal

Westportalgewände

Westprtalkämpfer

Südportal

Innenraum nach Osten

Taufstein

Grabplatte

Gewölbeausmalung

Altar

Patronatsgestühl

Kanzel

Turmbrand 1955

Langhausfries

Fries am Turm

Fries am Chor

Ostgiebel

 
 
 
 

Besonderheiten

Die Zweischiffigkeit
Zu den Eigentümlichkeiten der Jacobikirche zählt die ursprünglich geplante Zweischiffigkeit des Hallenraumes. Zunächst ist bemerkenswert, daß auch die benachbarte Hospitalkirche diese Raumform besaß. Somit existierten in Greifswald zwei zweischiffige Sakralbauten. St. Jacobi ist dabei die einzige Stadtpfarrkirche in Pommern (und Mecklenburg), bei der diese Raumform ursprünglich bereits angelegt war. Die Einwölbung eines Kirchenraumes durch eine mittlere Pfeilerreihe ist wohl aus praktischen Erwägungen nur selten gewählt worden. Es gibt weniger als zehn Kirchen in Mecklenburg und Vorpommern, zumeist Dorfkirchen, die zweischiffig eingewölbt wurden oder werden sollten. In einigen Fällen ist die zweischiffige Einwölbung nicht ursprünglich angelegt, sondern wurde gewählt, um einschiffige holzbalkengedeckte Saalräume einwölben zu können. Nur auf der Ostseeinsel Gotland ist diese Form der Einwölbung, häufig mit nur einer Stütze im Schiff, weiter verbreitet. Hier wird neben einzelnen westfälischen Vorbildern der hölzerne Kirchenbau als vorbildhaft in Erwägung gezogen. Andere Überlegungen sehen in der Zweischiffigkeit eine bewusste Übernahme profaner Architekturgestaltung. So waren zweischiffige Räume in den Funktionsbereichen von Klöstern verbreitet, aber auch in Rathäusern und Wohngebäuden zu finden. Da die Greifswalder Jacobikirche zumindest eine kurze Zeit patronatsrechtlich mit dem Hospital verbunden war, erscheint die Wahl der Zweischiffigkeit im Bezug zur benachbarten Hospitalarchitektur bisher am plausibelsten. Die Hospitalanlage hatte mit der Pflege und Betreuung, also den Werken der Barmherzigkeit, auch einen praktischen Zweck zu erfüllen. Dass diese Raumform im Kirchenbau keine Verbreitung fand, belegt auch die Jacobikirche, denn schon um 1330/40 wurde der Plan einer zweischiffigen Einwölbung aufgegeben und um 1400 eine dreischiffige Halle geschaffen.

Das Dachwerk
Für die Geschichte der Baukonstruktion ist das weitgehend erhaltene mittelalterliche Dachwerk der Halle von besonderem Wert. Gibt es in der Region noch erstaunlich viele Dorfkirchen mit mittelalterlichen Dachwerken, so haben Turmeinstürze und Kriegseinwirkungen den Bestand an mittelalterlichen Großdachwerken von Stadtkirchen stark dezimiert.

Das um 1322 über dem Langhaus der Jacobikirche errichtete Dachwerk ist ein eigenes technisches Denkmal über den Gewölben der Kirche. Dafür mußte gerade gewachsenes Holz beschafft werden - u.a. 72 Kiefern mit einer Länge von 15 Metern für die Sparrenpaare und 6 Kiefernstämme mit einer durchgehenden Länge von 18 Metern für Binderbalken. Die leichte Streuung der Fälldaten (die Bäume wurden vor allem zwischen 1318 und 1321 gefällt) deutet darauf hin, daß für das Dachwerk nicht nur ein zusammenhängendes Waldstück abgeholzt, sondern auch Baumaterial von anderen Standorten über den Holzhandel erworben wurde. Das Dachwerk ist eine reine kreuzverstrebte Kehlbalkenkonstruktion, die eine Breite von 18 Metern überdecken musste. Diese außergewöhnliche Spannweite dürfte die technisch beherrschbare Grenze für eine derartige Konstruktion dargestellt haben. Für breitere Hallenräume wurden im frühen 14. Jh. sog. aufgeständerte Kehlbalkenkonstruktionen entwickelt (z. B. Anklam St. Marien 1315; Greifswald St. Marien um 1330). Die Ständerrahmen dieser Konstruktionen setzten jedoch zwei Pfeilerreihen (einer dreischiffigen Halle) voraus, auf denen die Holzkonstruktion abgesetzt werden konnten. Da die Jacobikirche aber vielleicht noch keine Pfeilerreihe besaß bzw. als zweischiffige Kirche nur eine einzige besitzen sollte, war eine derartig aufgeständerte Dachkonstruktion ausgeschlossen. So wurde eine einfache Kehlbalkenkonstruktion errichtet, die in ihrer Dimension an die technischen Grenzen dieses älteren Konstruktionsprinzips für Hallendachwerke führte. Doch erst im 18. Jh. musste die mittelalterliche Konstruktion durch zwei Stuhlreihen verstärkt werden.

Die Jacobikirche und Caspar David Friedrich
Die Greifswalder Jacobikirche hat Eingang in das Werk des bekanntesten Malers der deutschen Frühromantik Caspar David Friedrich gefunden, der 1774 in Greifswald geboren wurde. Als Friedrich 1815 seine Heimatstadt besuchte, hielt er den Kirchenbau in Bleistiftzeichnungen fest und verarbeitete dieses Motiv in anderen Bildern weiter. So zeigen zwei fast identische Arbeiten den Innenraum der Kirche als Ruine. Die Kirche war in der Zeit nach der napoleonischen Besetzung ein sicher verwahrlostes und seiner Ausstattung beraubtes Bauwerk - aber keinesfalls eine Ruine. Friedrich nutzte das Ruinenmotiv als Metapher für einstige historischen Größe und die Vergänglichkeit, aber auch als Zeichen christlicher Frömmigkeit und göttlicher Allmacht.

Das Motiv des Jacobichores findet sich dann noch einmal auf dem Ölgemälde „Klosterfriedhof im Schnee“ (um 1818/19, ehemals Nationalgalerie Berlin, Kriegsverlust), eine der berühmtesten Ikonen der Melancholie. Im Vergleich zu seiner Vorlage ist dieser Chor in der Höhe gestreckt, zeigt jedoch unverkennbar Details der 1815 angefertigten Bleistiftzeichnung vom Jacobichor in Greifswald.
Nicht zuletzt ist die kleinste Greifswalder Pfarrkirche auch auf dem bekannten Ölgemälde „Wiesen bei Greifswald“ (1820/22, Kunsthalle Hamburg) dargestellt. Hier schaut der im dunklen Vordergrund stehende Betrachter auf einen in Licht getauchten Sehnsuchtsraum mit jener bekannten Stadtsilhouette am Horizont, die auch heute noch von der Jacobikirche mitgeprägt wird.
 
 

Sonnenuhr

von Nordosten

Schnitt durch das Langhaus

Dachwerk des Langhauses

Dachwerk des Chores

Klosterfriedhof 1818/19

Wiesen bei Greifswald

 
 
 
 

Nutzung

Die Kirche dient heute wie seit über sieben Jahrhunderten dem Gottesdienst, der in den Wintermonaten in der Winterkirche im Turm stattfindet. Daneben finden u.a. regelmäßig Konzerte in der Kirche statt.
 
 
 
 
 
 

Eigentumsverhältnisse

Die Jacobikirche ist Eigentum der Evangelischen Kirchengemeinde St. Jacobi, Greifswald.
 
 
 
 
 
 

Restaurierungsprozess

Nach den umfänglichen durch den Turmbrand von 1955 nötig gewordenen Baumaßnahmen bis 1965 (neugestaltete Winterkirche, Gemeinderäume im Turmobergeschoß, neuer Turmhelm) bildeten der Einbau einer neuen Heizung, die Verlegung eines Holzfußbodens und die neue Bestuhlung von 1979 bis 1982 die wichtigsten baulichen Maßnahmen im 20 Jh.

2002 konnte im Vorfeld der Ausstellung „Wege zur Backsteingotik“ das Dachwerk instandgesetzt und neu eingedeckt werden. Außerdem wurden die bemalten Verglasungen der Chorfenster von 1898 repariert und mit einer neuen Schutzverglasung versehen. Vorgesehen ist die Neugestaltung der Gemeinderäume im Turm. Auch der durch Feuchteschäden in Mitleidenschaft gezogene Innenputz des mittelalterlichen Chorraumes bedarf einer Erneuerung.
 
 

Winterkirche

 
 
 
 

Heritage Management

Die Gemeinde ist bemüht, die Kirche ganzjährig zur Besichtigung geöffnet zu halten.
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober: Mo, Do: 10-16; Di: 10-14; Fr: 10-15, Sa: 10-12 Uhr
November bis April: Mo, Di, Do, Fr. 12-14 Uhr
Gottesdienst: Sonntag 10.30 Uhr
Kirchenbesichtigungen zu anderen Zeiten sind nach Anmeldung möglich. Das Pfarramt liegt wenige Minuten Fußweg von der Kirche entfernt.

(Autor: Torsten Rütz)
 
 
 
 
 
 

Literaturverzeichnis

Gerd Baier, Horst Ende, Renate Krüger: Die Denkmale des Kreises Greifswald. Leipzig 1973.

Norbert Buske: Die Jacobikirche in Greifswald. Schwerin 2002.
Kai Kornow, Michael Lissok: Ein Rundgang auf seinen Spuren in Greifswald. Greifswald 1999.

Theodor Pyl: Geschichte der Greifswalder Kirchen und Klöster, sowie ihrer Denkmäler.... Teil 1, Greifswald 1885.
Barbara Rimpel: Die Kirche einer Neustadt - St. Jakobi in Greifswald. In: Baltische Studien (NF) 81, 1995, S. 37-54.